Hallo Miteinander, Bei Jaguar hatte man sich nie große Mühe gemacht, den Autos tolle Namen zu geben, stattdessen beschränkte man sich auf die Kunst, tolle Autos zu bauen. Der 1959 vorgestellte Mk II war wieder vom Gründer William Lyons gezeichnet worden, der die Form des erfolglosen Mk I ein wenig streckte, korrigierte und einige Linien der erfolgreichen XK-Sportwagen einfließen ließ. Was nach einer Gestaltung aus dem Hobby-Keller, nach Improvisation und Patchwork klingt, führte zu einer der gelungensten Limousinenformen der Auto-Geschichte, deren Betrachtung allein schon Glücksgefühle wecken konnte. Diese Gefühle konnten durch eine Ausfahrt noch gesteigert werden, denn bei Jaguar hatte man der Limousine die potenten Reihensechszylinder der Sportwagen aus gleichem Hause gegönnt. Zwar mussten die Zylinderköpfe für die beengteren Platzverhältnisse des Limousinen-Motorraums angepasst werden und damit blieben einige PS auf der Strecke, aber bei 220 PS für die 3,8-Liter-Version konnte nicht von Leistungsmangel gesprochen werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h hatte man die schnellste Serienlimousine der Welt im Programm, der man dann auch konsequent vier Dunlop Scheibenbremsen für die entsprechende Verzögerung mit auf den Weg gab. Das Modell ist von Maisto und in 1:18 gehalten.